Jahr

Werk

Kirchenfenster

Maße

Ort

Klosterkirche Lippoldsberg

Technik:

DickGlas, Mattiert / Sandgestrahlt

Romanische Kirchen hatten ursprünglich meist keine Verglasungen.Die Fensteröffnungen wurden im Winter meist nur durch Holzläden oder Vorhänge geschützt.

Daher suchte Wilfried Elfers nach einem neuen Weg Kirchenfenster so zu gestalten, dass sie sich in die romanische Architektur einfügen ohne den Kirchenraum durch fremde Lichtfarben oder Dunkelheit zu entfremden.

Curt Seckel schreibt hierzu in: „Nicht Schmuck sondern Substanz“ in Kunst und Kirche:
„Für die romanische Kirche in Lippoldsberg an der Weser wurde eine farblose reliefartige Verglasung in Vorschlag gebracht, weil es widersinnig ist, einen romanischen Kirchenraum, dem Farbglasfenster wesensfremd sind, in das mystische halbdunkelnder Gotik zu tauchen.

Fensterproben aus Dickglas, deren Außenseiten mattiert und deren Innenseiten mit dem Sandstrahlgebläse bis zu 5mm Tiefe bearbeitet worden sind. Plastische Wirkung durch unterschiedliche Grade der Lichtbrechung. Größe der Glasproben ca. 45 x 70 cm.Entwurf und Ausführung: Wilfried Elfers, Kassel.“

Auszug aus: Curt Seckel, „Nicht Schmuck sondern Substanz“ in: Kunst und Kirche 1958 Heft 4 s.159