Wilfried Elfers ist ein Grenzgänger zwischen Form und Farbe, Material und Idee. Das Wort „Künstler“ vermeidet er – zu abgegriffen, zu eng. Seit den fünfziger Jahren erforscht Elfers im Umfeld der ersten Documenta die Grundlagen des Gestaltens, jenseits von Moden und Märkten. Seine Arbeiten entstehen aus Prozessen, aus der Beziehung von Formen, Farben und Materialien. Beharrlich sucht er nach dem Moment, in dem „alles stimmt“. So wird sein Werk zu einer stillen, doch kraftvollen Erkundung dessen, was Kunst im Innersten sein kann – eine Begegnung zwischen Werk und Betrachter.

Vita Wilfred Elfers


1921

geb. in Darmstadt

1945 – 47

Privatschüler bei Prof. Kai H. Nebel

1947 – 53

Studium an der Hochschule für Bildende Künste Kassel
(Werkakademie): Kunsterziehung, Malerei
Prof. Arnold Bode, Prof. Ernst Röttger, Prof. Kai H. Nebel

1951

Staatsexamen, zusätzliches Studium Buchbinderei bei Prof. Kurt Londenberg

1955 1959

Mitwirkung bei den Vorbereitungen zur Dokumenta I 1955 und Dokumenta II 1959 bei Prof. Arnold Bode

1953 – 68

Dozent der Hochschule für Bildende Künste in Kassel, Leiter der Klasse Buch und Papier

1967

Austellung im Klingspormuseum Offenbach

1968

Auftrag zum Aufbau eines Grundlagenstudiums an der Werkkunstschule Mainz

Austellung im Gutenbergmuseum Mainz

1972 – 1985

Professor für Gestaltungsgrundlagen an der Fachhochschule Rheinland Pfalz

1985

Pensionierung, seither Konzentration auf freie Tätigkeiten

2010

Tod am 17.3. im Alter von 89 Jahren in Mainz.

MItgliedschaften

  • Mitglied im Verband deutscher Buchkünstler,
  • Mitglied im Deutschen Werkbund (zeitweilig Landesvorsitzender in Rheinland-Pfalz),
  • langjähriges Vorstandsmitglied im Berufsverband Bildender Künstler Nordhessen
  • Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Rheinland – Pfalz

Arbeiten an unterschiedlichsten Projekten

  • „Kunst am Bau“
  • Glasfenster für Sakralbauten
  • Diverse Bucheinbände (z. B. Altarbibel Lippoldsberg, Goldenes
  • Buch der Stadt Kassel)
  • Entwürfe für Kartonagen
  • Brunnenbau auf dem Lerchenberg in Mainz

Ausstellungen


Auszug


Seit 1947 Austellungsbeteiligungen und Austellungen an Verschiedensten Orten

Einzel Austellungen


Kunstverein Kassel, Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Galerie Kausch und Galerie Geschwinde Kassel, Museum Wuppertal, Frankfurter Galerien, Galerie Rehberg Mainz, Galerie Carstens Flensburg, Kunstkreis Novo Mainz, Kulturamt der Stadt Kassel im Schloss Bellevue, Kommunale Galerie Schlangenbad, u.a.

Beteiligungen an Ausstellung



Kassel, Darmstadt, Mainz, Frankfurt a.M., Göttingen, Konstanz, Oppenheim, Ingelheim, Schlangenbad, Speier, Köln, Greifenstein, MONA, Musem of old and new art, Australien u.a.

Ausstellungen im Zusammenhang mit der Lehrtätigkeit

„Trienale“ Mailand, Weltausstellung Brüssel, „Neues deutsches Kunsthandwerk“ in Lausanne, Hamburg, Bern